Der mächtige Mainzer Dom, einer der größten und ältesten in Deutschland, dominiert die Innenstadt, und die Straßen und Plätze rund um den Dom sind die lebhaftesten und am meisten besuchten: Marktplatz, Liebfrauenplatz, Leichhof und in der Augustinerstraße sowie im weiteren Umkreis Brand und Fischtor ziehen Einheimische und Touristen gleichermaßen an. Erfahren Sie in diesem Artikel mehr zu den Besonderheiten und der bewegten Geschichte des Hohen Doms zu Mainz.
Alles Wichtige zum Mainzer Dom auf einen Blick
- Baustil: Der über 1000 Jahre alte Dom vereint die Baustile mehrerer Epochen (Romanik, Gotik, Barock). Die Grundsteinlegung wird auf 975 datiert.
- Alter: Vermutlich ist der Mainzer Dom der zweitältetse in Deutschland. Zweimal brannte der Dom kurz nach der Fertigstellung fast vollständig ab (1009 und 1081). 1767, 1793 und 1942 kam es zu weiteren verheerenden Bränden.
- Erbauer: Erzbischof Williges, der gleichzeitig auch Erzkanzler im Heiligen Römischen Reich war, beauftragte den Bau. Nicht religiöse, sondern politische Erwägungen und Status waren der Grund – Kirchen hatte die Stadt schon damals ausreichend.
- Bedeutung: Der Dom war ein Wahrzeichen der Macht und betonte den Status der Stadt als „zweites Rom“.
- Besonderheit: Ungewöhnlicherweise hat der Mainzer Dom zwei Chöre. Der Hauptbau wurde gen Westen gebaut statt wie üblich gen Osten, wie die Basiliken in Rom.
- Baumaterial: Gebaut wurde der Dom aus rotem Sandstein. Die später erreichtete Gotthardkapelle rechts neben dem Haupteingang ist daggegen aus hellem Sandstein.
- Anbauten und Ergänzungen: Der ursprüngliche Williges-Bau hat zahlreiche Anbauten und Krypten. Neben der Gotthardkapelle wurden u. a. der Kreuzgang, das Stiftsgebäude, die Nikolauskapelle und die Westkrypta errichtet.
- Orgeln: Der Dom St. Martin hat zwei Orgeln, von denen derzeit nur eine genutzt wird. Eine dritte soll ergänzt werden.
- Maße: Das Gebäude ist 109 Meter lang und 83,5 Meter hoch, inklusive dem imposanten „Domsgickel“ (Wetterhahn) auf dem Westturm.
- Besuch: Der Mainzer Dom ist außerhalb der Gottesdienste für Besucher geöffnet: Werktage 9 bis 17 Uhr, Sonn- und Feiertage 13 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Jeden letzten Samstag finden öffentliche Führungen statt (Anmeldung erforderlich unter info@dommuseum-mainz.de und www.dommuseum-mainz.de).
- Anfahrt: Öffentlicher Nahverkehr zum Höfchen, Schusterstraße, Schillerplatz, Rheingoldhalle-Rathaus und Fischtor. Bei Anreise mit PKW können Besucher in einem der zahlreichen innerstädtischen Parkhäuser parken.
Geschichtliche Fakten zum Mainzer Dom

- Name und Bedeutung: Der Mainzer Dom trägt den offiziellen Namen Hoher Dom St. Martin zu Mainz und ist die Bischofskirche des Bistums Mainz. Er gehört zu den bedeutendsten romanischen Kirchenbauten Deutschlands und wird neben den Domen in Speyer und Worms häufig als einer der großen rheinischen Kaiserdome bezeichnet. Nach heutigem Wissensstand gilt er als der zweitälteste Dom in Deutschland.
- Baubeginn um 975: Erzbischof Willigis legte um das Jahr 975 den Grundstein für einen repräsentativen Neubau. Der Dom sollte die herausragende Stellung von Mainz als kirchliches und politisches Zentrum des Reiches sichtbar machen.
- Brand im Jahr 1009: Kurz vor oder am Tag der Weihe im August 1009 brannte der Neubau weitgehend ab. Willigis erlebte die Wiederherstellung nicht mehr; er wurde in der Mainzer Stephanskirche beigesetzt.
- Wiederaufbau und Weihe 1036: Unter Erzbischof Bardo wurde der Dom wiederhergestellt und am 10. November 1036 im Beisein Kaiser Konrads II. erneut geweiht.
- Zweiter großer Brand 1081: Ein weiterer Brand beschädigte den Dom im Jahr 1081 schwer. Unter Kaiser Heinrich IV. begann anschließend ein umfassender Wiederaufbau. Dabei entstand unter anderem die charakteristische romanische Ostpartie mit Apsis und Zwerggalerie.
- Romanik und Gotik: Der heutige Bau vereint vor allem romanische und gotische Elemente. Im 13. und 14. Jahrhundert kamen gotische Bauteile, Kapellen und Ausstattungsstücke hinzu. Der Dom wurde dadurch über mehrere Jahrhunderte hinweg erweitert und verändert.
- Königskrönungen: Im Mainzer Dom fanden im Mittelalter sieben Königskrönungen statt. Mainz war damit ein wichtiger Ort der Reichsgeschichte.
- Brände und bauliche Veränderungen: Der Dom wurde im Lauf seiner Geschichte mehrfach durch Brände beschädigt. Nach einem Blitzeinschlag im Jahr 1767 wurde die westliche Turmgruppe im Barockstil erneuert. Dadurch erhielt der Dom sein bis heute markantes Erscheinungsbild mit romanischen, gotischen und barocken Bestandteilen.
- Historische Kontinuität: Der Dom prägt seit über 1.000 Jahren das Stadtbild von Mainz. Seine Baugeschichte spiegelt die wechselvolle Geschichte der Stadt, des Erzbistums Mainz und des Heiligen Römischen Reiches wider.
Highlights des Mainzer Doms


In diesem Abschnitt stellen wir Ihnen einige Highlights des Doms St. Martin vor. Die meisten davon können Sie zu den Öffnungszeiten (werktags 9 bis 17 Uhr, sonntags und an Feiertagen 13 bis 17 Uhr) kostenlos und ohne Anmeldung anschauen können.
Einen umfassenden optischen Einblick bietet das am Ende dieses Kapitels verlinkte Video mit einem Drohnenflug durch den Mainzer Dom.
Besucherzentrum: Direkt am Haupteingang des Doms ist das Besucherzentrum. Hier kann man sich Informationen holen, Führungen buchen, Tickets für Veranstaltungen sowie Souveniers erwerben. Ebenso ist ein Kunstführer in mehreren Sprachen erhältlich. Adresse: Am Markt 10, 55116 Mainz, Telefon: 06131/253-412
Außenansicht
Zwar ist der Mainzer Dom rundum dicht bebaut und man kann nicht komplett um ihn herumgehen, dennoch lohnt sich für den Anfang eine Außenansicht. Am Liebfrauenplatz entfaltet der mächtige Ostturm eine ganz besondere Wirkung. Vom Markt aus kann man die beiden Türme aus unterschiedlichen Epochen bewundern. Der Haupteingang liegt etwas versteckt zwischen den vorgesetzten Gebäuden – links das Domcafé und kleine Geschäfte, rechts die Gotthardkapelle und ein angrenzendes Wohn- und Gesschäftshaus. Vom Leichhof aus kann man nur den Westturm sehen. Und doch: Übersehen kann man das große und hohe Gebäude definitiv nicht.
Highlights der Außenansicht sind die imposante St. Martins-Figur (St. Martinus) auf dem Dach des Westchors ind 40 Metern Höhe und der goldene Wetterhahn auf der Spitze des Westturms.
Gotthardkapelle
Die Doppelkapelle mit einem Erdgeschoss und einem Obergeschoss wurde Erzbischof Adalbert I. von Saarbrücken 1137 errichtet. Ursprünglich war die Kapelle direkt mit der Residenz des Bischofs durch einen Durchgang verbunden. Heute wird sie vom Domstift für Werktagsmessen genutzt. Das Gebäude hebt sich durch seinen hellen Stein deutlich vom Dom ab.
Innenräume
Das Innere des Mainzer Doms enthält zahllose wunderschöne und wertvolle Elemente, von denen wir nur einige aufzählen können. Ein Blick in die Höhe lohnt sich auch: Die Wände und Bogen sind geschmückt mit hölzernen Figuren und Gemälden, die teils farbigen Fenster schaffen eine besondere Atmosphäre. Neben dem Hauptschiff gibt es mehrere Seitenräume sowie die beiden Krypten.
Langhaus, Mittelschiff und Seitenschiffe
Das sogenannte Langhaus ist innen stolze 109 Meter lang und 31,55 Meter breit (ohne Kapellen). Es besteht aus dem Mittelschiff und vier Seitenschiffen mit mehreren Kapellen. An beiden Enden des Langhauses befindet sich ein Altar und eine Orgel.
Das Mittelschiff wurde nach dem Vorbild des Speyerer Doms aus Muschenlsandstein aus den Steinbrüchen des heutigen Mainz-Weisenau gebaut. Das Gewölbe ist 29 Meter hoch. Die Seitenschiffe sind im romanischen und gotischen Stil gebaut.
An den Wänden sinde eine Kanzel, Gemälde und Heiligenfiguren aus Holz und Stein zu bewundern.
Krypten
- Die Ostkrypta: Die Kapelle im neoromanischen wurde dem Heiligen Bonifatius gewidmet. Vor Kurzem wurde sie durch einen Schrein ergänzt, in dem wichtige Reliquien aufbewahrt werden. Um 1100 beschlossen, konnte die Krypta zunächst wegen des hohen Grundwasserspiegels nicht gebaut werden. Erst zwischen 1872 bis 1876 konnte sie vollendet werden.
- Die Westkrypta: Die Westkrypta wurde nach Lullus, dem Nachfolger von Bonifatius benannt. Sie wurde zwischen 1925 und 1928 gebaut und zwischen 1971 und 1972 neu gestaltet. Sie dient als Bischofsgruft. Auf dem Altar steht eine Kreuzabnahme aus dem 15. Jahrhundert.
Nassauer Unterkapelle
Die gotische Nassauer Unterkapelle liegt unter dem Mittelschiff des Mainzer Doms Richtung Osten. Darüber befindet sich ein Martinsaltar, gestiftet vom Erzbischof Johann II. von Nassau, vor dem Erzbischof Bardo begraben wurde.
Nikolauskapelle
Die Nikolauskapelle grenzt an Kreuzgang und Memorie. Der heutige Bau entstand vor 1382. Eine Besonderheit ist die doppelläufige Wendeltreppe, die die Nikolauskapelle und die Memorie verbindet. Der Domschatz wird in der Nikolauskapelle ausgestellt.
Sakristei
Die Sakristei wurde um 1239 begonnen und in zwei weiteren Bauphasen erst 1540 fertiggestellt. Teile des Domschatzes wurden hier untergebracht.
Memorie
Die Memorie befindet sich im Südquerhaus im Westen. Sie entstand in der Spätromanik von 1210 bis 1230 und war ursprünglich ein Kapitelsaal (Versammlungsstätte einer klösterlichen Gemeinschaft). Gräber sind heute nicht mehr erhalten, aber dafür drei Epitaphien aus der Mainzer Renaissance.
Kreuzgang
Der Kreuzgang war nicht ursprünglich vorgesehen, sondern wurde in seinter heutigen Form erst zwischen 1400 und 1410 im Stil der Gotik gebaut. Er hat nur drei statt vier Flügel, weil ansonsten ein Fenster des Langschiffs verdeckt worden wäre. Der imposante Kreuzgang ist doppelstöckig um einen wunderschön gestaltetet Garten gebaut, der zum kurzen Verweilen einlädt.
Im 2. Weltkrieg stark zerstört, wurde der Kreuzgang von 1952 bis 1969 wieder aufgebaut. Im Obergeschoss befindet sich heute das Dom- und Diözesanmuseum. Noch heute wird der Kreuzgang, in dem sich sich zahlreiche Gräber sowohl im Boden des Gangs als auch in den Wänden befinden, für Prozessionen genutzt.
Christusfigur von Karlheinz Oswald
Als einziges modernes Kunstwerk (1999) im Mainzer Dom spaltet die Bronzefigur des Mainzer Künstlers Oswald die Gemüter. Sie befindet sich prominent im Liebfrauenportal. Die schwer und rau wirkende Statue, der krasse Gegensatz zur Pose Christi, die Leichtigkeit und Freiheit andeutet, der ruhige, nicht leidende Gesichtsausdruck wirken auf manche Besucher befremdlich.
Veranstaltungen im Mainzer Dom
Neben den regulären Gottesdiensten und weiteren an kirchlichen Feiertagen wie Heilig Abend finden im Dom regelmäßig Veranstaltungen statt, darunter Orgel- und andere Konzerte, Aufführungen des Staatstheaters Mainz und Lesungen. Informieren Sie sich auf der Website des Bistums über aktuelle und geplante Highlights.
Gottesdienste im Mainzer Dom
Bitte beachten Sie: Während der Gottesdienstzeiten sind Besucher nicht erlaubt. Abseits der Gottesdienste achten Sie bitte darauf, die Betenden nicht zu stören und generell sich im Gebäude möglichst leise zu verhalten.
| Gottesdienste | Uhrzeiten |
|---|---|
| Sonn- und Feiertage | 07.00 Uhr Eucharistiefeier 08.00 Uhr Pfarrmesse 10.00 Uhr Stiftsamt mit Predigt 11.30 Uhr Eucharistiefeier mit Predigt |
| Werktage | 07.00 Uhr Eucharistiefeier 08.15 Uhr Stiftsmesse |
| Beichte | Freitag: 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr Samstag: 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr |
Das Dommuseum
Nicht nur der Mainzer Dom selbst beeindruckt, auch das Dommuseum hat einiges zu bieten.
Ausstellungen und Sammlung
Interessierte können sich in der Sammlung wertvolle Kunstwerke und Reliquien aus der Zeit der Karolinger bis zum 20. Jahrhundert ansehen, unter anderem Skultpuren, alte Handschriften, Gemälde und Grafiken, Textilien und sogar Möbel.
Highlights sind:
- Die prächtige glockenförmige Williges-Kasel (liturgisches Obergewand) von ca. 1000 aus goldenem Samit, ein besonders aufwendig gewebter Stoff, der nur höchsten Würdenträgern zugestanden wurde und in Byzanz hergestellt wurde.
- Das prunkvolle Portrait des Kardinal Albrecht von Brandenburg, gemalt vom Cranach-Schüler Simon Franck. Kardinal Albrecht von Brandenburg war der bedeutendsten Mainzer Erzbischof des 16. Jahrhunderts. Das Gemälde zeigt ihn als St. Martin. Das Bild beeindruckt durch die genaue Darstellung der prunkvollen Gewänder und des Schmucks.
- Die Monumentale Kreuzigungsgruppe aus Holz, über 2 Meter hoch mit zehn Figuren, wurde 1519 von der Werkstatt Hans Backoffen gestiftet und stand ursprünglich in St. Ignaz.
Das Dommuseum hat auch regelmäßig interessante Sonderausstellungen, in der Vergangenheit z. B. „Im Blumengarten der christlichen Kunst“, „Seliges Lächeln und höllisches Gelächter“, „Die Macht der Mainzer Bischöfe“ und „Der Domschatz“.
Veranstaltungen
Jeden Monat erwarten Besucher verschiedene Veranstaltungen, wie Podiumsdiskussionen zu vielfältigen Themen, regelmäßige Aktionen für Kinder wie die Führung „Türen auf mit der Maus!“ oder Teppiche weben nach mittelalterlichem Vorbild, Führungen durch den Domschatz, „30 Minuten Kunst“ mit ausgewählten Schätzen und noch vieles mehr. Aktuelle und kommende Veranstaltungen können Sie im Verantstaltungskalender auf der Website des Museums nachlesen.
Öffnungszeiten:
- Di-Fr 10-17 Uhr
- Sa, So 11-18 Uhr
- Montags und an kirchlichen Feiertagen geschlossen
Eintritt:
- Regulär 5 Euro
- Ermässigt 3 Euro
- Familienkarte 10 Euro
- Freier Eintritt für
- Besucher an ihrem Namenstag
- Kinder bis einschließlich 8 Jahre
- Menschen mit Behinderung (ab 50 % und inkl. Begleitperson)
- Inhaber der mainzcardplus
- Studierende der Kunstgeschichte in Mainz und Frankfurt
- Mitglieder von ICOM, Deutscher Museumsbund und Verband Deutscher Kunsthistoriker
Adresse und Kontaktdaten:
Bistum Mainz
Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum Mainz
Domstraße 3
55116 Mainz
Tel 06131 – 253 344
Fax 06131 / 253 349
info@dommuseum-mainz.de
Kuriose Fakten zum Mainzer Dom

- In der Innenstadt darf kein Gebäude höher gebaut werden als der Dom. Die am nächsten gelegenen höheren Häuser sind die Bonifatiustürme am Hauptbahnhof.
- Der Dom steht auf hölzernen Stelzen, unter ihm sehr hohes Grundwasser durch die Rheinnähe. Theoretisch kann man mit einem Boot darunter durchfahren.
- Im Bauch des goldenen Wetterhahns auf dem Westturm, in der Mundart „Domsgickel“ genannt, ist Raum für eine Zeitkapsel vorgesehen.
- Zahlreiche Um- und Anbauten lassen den Dom eklektisch wirken. Jede Ecke hat einen anderen Charakter, was das Gebäude besonders interessant macht.
- Ewige Baustelle: Der Sandstein, aus dem der Mainzer Dom errichtet wurde, ist besonders anfällig. Nur äußerst selten ist der Dom daher für nur wenige Tage ohne ein Gerüst, zum Leidwesen von allen, die ein schönes Erinnerungsfoto schießen möchten.
Wohin nach dem Dombesuch?
Wer nach dem Besuch des Mainzer Doms St. Martin noch nicht genug von Kirchen hat, kann in unmittelbarer Nähe die Augustinerkirche im reinen Rokoko-Stil (Augustinerstraße) und klassizistische Kirche St. Ignaz (Kapuzinerstraße) bewundern. Einen Besuch wert ist auch die Ruine von St. Christoph (Christophsstraße/Karmeliterplatz), die kürzlich renoviert wurde und als Kriegsmahnmal und Gedenkstätte und für kleinere Gottesdienste und Veranstaltungen dient.
Für eine kleine Stärkung oder auch ein deftiges Mahl gibt es rund um Dom und Marktplatz zahlreiche Cafés, Restaurants und Weinstuben zur Einkehr.
Ein anschließender Bummel durch die Geschäfte der Innenstadt oder ein Museumsbesuch empfiehlt sich ebenso wie ein Spaziergang am Rheinufer, um die Eindrücke aus dem Mainzer Dom zu sacken zu lassen.
Häufige Fragen (FAQ) zum Mainzer Dom
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Wie heißt der Mainzer Dom offiziell?
Der Mainzer Dom trägt den Namen „Hoher Dom St. Martin zu Mainz“. Er ist die Bischofskirche des Bistums Mainz und dem heiligen Martin von Tours geweiht.
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Wann wurde der Mainzer Dom erbaut?
Der erste Grundstein wurde 975 unter Erzbischof Willigis gelegt. Seine heutige Gestalt entstand jedoch über mehrere Jahrhunderte hinweg.
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Welche historische Bedeutung besitzt der Mainzer Dom?
Der Dom war im Mittelalter ein bedeutendes religiöses und politisches Zentrum des Heiligen Römischen Reiches. Im Mainzer Dom fanden mehrere Königskrönungen statt. Außerdem rief Kaiser Friedrich Barbarossa dort 1188 zum Dritten Kreuzzug auf.
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Welche Baustile sind am Mainzer Dom zu erkennen?
Der Bau wird vor allem von der Romanik geprägt. Ergänzt wird sie durch gotische Bauteile und barocke Elemente. Besonders die westliche Turmgruppe wurde im 18. Jahrhundert nach einem Brand barock umgestaltet.
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Was kennzeichnet die Architektur des Mainzer Doms?
Typisch sind der lang gestreckte Grundriss, die beiden Chöre im Osten und Westen, die massiven Türme sowie die roten Sandsteinmauern. Der Dom besitzt außerdem zahlreiche Seitenkapellen und einen Kreuzgang.
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Warum wurde der Mainzer Dom mehrfach umgebaut?
Der Dom wurde im Laufe seiner Geschichte wiederholt durch Brände und andere Schäden beeinträchtigt. Nach den Zerstörungen erfolgten Wiederaufbauten, Erweiterungen und stilistische Veränderungen. Dadurch entstand die heute sichtbare Verbindung verschiedener Epochen.
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Welche Kunstwerke und historischen Zeugnisse können besichtigt werden?
Zum Dom gehören unter anderem mittelalterliche Grabdenkmäler, Skulpturen, Altäre, Kapellen und kunstvoll gestaltete Fenster. Im angrenzenden Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseum werden weitere sakrale Kunstwerke und Teile des Domschatzes gezeigt.
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Wo befindet sich der Mainzer Dom?
Der Dom steht mitten in der Mainzer Altstadt am Marktplatz. Durch seine zentrale Lage ist er zu Fuß vom Hauptbahnhof und von vielen Sehenswürdigkeiten der Innenstadt aus erreichbar.
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Ist der Besuch des Mainzer Doms kostenpflichtig?
Der Eintritt in den Dom ist kostenfrei. Für das Dom- und Diözesanmuseum gelten eigene Öffnungszeiten und separate Eintrittsregelungen. Bei Führungen, Konzerten oder Sonderveranstaltungen gelten ebenso abweichende Bedingungen.
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Wann kann der Mainzer Dom besichtigt werden?
Nach den derzeit verfügbaren Besucherinformationen ist der Dom in der Regel montags bis samstags von 9:00 bis 17:00 Uhr und sonntags und an Feiertagen von 13:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Zu den Gottesdiensten sind keine Besucher zugelassen.





